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Dreikönigsverein gratuliert Manfred Dachner zum 75. Geburtstag

Anlässlich seines 75. Geburtstages am 12. Mai 2024 sendet der Neubrandenburger Dreikönigsverein seinem langjährigen, verdienstvollen Vereinsmitglied Manfred Dachner herzliche Grüße und Segenswünsche zum Jubiläum. „Manfred ist immer ein verlässlicher Helfer. Sein soziales Engagement und sein selbstloser Einsatz sind vorbildlich“, sagte der Vorsitzende des Dreikönigsvereins Rainer Prachtl. „Wo viele wegsehen, erkennt er die Not. Für ihn stehen die guten Taten statt vieler Worte im Vordergrund.“

Der Neubrandenburger Manfred Dachner ist stellvertretender Vorsitzender des Vereins, der in der Viertorestadt die ambulante und stationäre Hospizarbeit verantwortet. Dachner ist unter anderem mitverantwortlich für die alljährlichen Sommerfeste am Dreikönigshospiz sowie für die Hildegard-Aktion, bei der der Dreikönigsverein mit Unterstützung regionaler Bäcker im Gedenken an Hildegard von Bingen Brot verkauft. Der Erlös fließt in die Hospizarbeit. Zudem hat er als ehrenamtlicher Helfer im ambulanten Hospizdienst schon viele Menschen auf ihrer letzten Lebensetappe begleitet.

Manfred Dachner wurde am 12. Mai 1949 in Pasewalk geboren. Er war unter anderem Leiter der Polizeidirektion Neubrandenburg sowie Mitglied des Landtages für die SPD. „Wir sind seit mehr als 30 Jahren Freunde“, betonte Rainer Prachtl. „Unser gemeinsames Wirken im Dreikönigsverein zusammen mit unseren Mitgliedern und vielen Sympathisanten beweist, dass Demokraten mit unterschiedlichen Parteibüchern für eine gute Sache zusammenarbeiten können“, sagte Prachtl, ehemaliger Landtagspräsident von MV und CDU-Mitglied.

Die Geheimnisse von Schloss Hohenzieritz: Friederike Werner stellt neues Buch vor

Die bekannte Kunsthistorikerin Dr. Friederike Werner wird am 23. und 24. Mai in Neustrelitz ihr aktuelles Werk „Das ‚ägyptische‘ Geheimnis oder: Die verhüllten Tempel von Hohenzieritz und Berlin 1795/1850“ vorstellen. Sie hat den bislang unerforschten „Ägyptischen Saal“ von 1795 als Herzstück von Schloss und Garten in Hohenzieritz unter die Lupe genommen. In ihrem Buch nähert sie sich dem bislang unbekannten Geheimnis Herzog Carls II. zu Mecklenburg-Strelitz und beschreibt, wie von dort aus die preußische „Ägyptomanie“ durch Königin Luise als Mittlerin ihren Ausgangspunkt nimmt: Eine überraschende, staunenswerte und außergewöhnliche Kunst-Geschichte mit Göttern, Herrschern und Gelehrten.

Am 23. Mai um 19 Uhr referiert Friederike Werner auf Einladung des Residenzschlossvereins Neustrelitz sowie des Neubrandenburger Dreikönigsvereins im Hotel Schlossgarten. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Um eine Spende zugunsten des Residenzschlossvereins wird gebeten. Am 24. Mai um 18 Uhr folgt Friederike Werner der Einladung der Johannisloge Georg zur wahren Treue, die 1846 in Neustrelitz gegründet wurde.

Ihr Buch über Hohenzieritz, die eigentlichen Hintergründe des Kults um Königin Luise und über die Verehrung der ägyptischen Geschichte im 18. und 19. Jahrhundert erscheint, wie schon 2016 ihr Buch „Ägyptomanie in Preußen“, dieser Tage im VDG Verlag Weimar. Es ist reich illustriert, unter anderem mit historischen Fotografien des außergewöhnlichen Ägyptischen Saals auf Schloss Hohenzieritz, dessen künstlerische Ausstattung bis auf wenige Partien verloren ist. Mit dem Buch wird ein wesentlicher Aspekt mecklenburgischer Historie – mit Auswirkung auf Berlin – erstmals ins Licht gerückt.

Einem Millionenpublikum in Deutschland wurde Friederike Werner als Kunstexpertin für die Sendung „Bares für Rares“ bekannt. Seit 2019 gehört sie zum Team von Horst Lichter.

Siemerlingpreis wird engagiertem Neustrelitzer Bürger Jürgen Haase verliehen

Der von der Dreikönigs-Stiftung Neubrandenburg verliehene Siemerling-Sozialpreis geht 2024 an den engagierten Neustrelitzer Bürger Jürgen Haase. „Jürgen Haase hat sich als Bürger in sozialer, kultureller und humanistischer Weise in den letzten Jahrzehnten in Neustrelitz und der Mecklenburgischen Seenplatte als Ehrenamtler mit verschiedenen Projekten verdient gemacht“, heißt es in der Begründung des Kuratoriums der Stiftung.

1998 gründete Jürgen Haase mit anderen aktiven Bürgern in Neustrelitz den Residenzschlossverein, dessen Vorsitzender er bis heute ist. Er hat zahlreiche kulturelle und touristische Projekte in der Region gefördert. Zudem gilt Jürgen Haase als Mitbegründer der Festspiele im Schlossgarten Neustrelitz, die jeden Sommer Tausende Besucher anziehen. Ihm ist es im Wesentlichen zu verdanken, dass die Neustrelitzer Stadtvertretung positive Beschlüsse zum Wiederaufbau des Schlossturms als „Turm der Demokratiegeschichte“ fassen konnte.

„Mit Jürgen Haase ehren wir einen Mann, der die Begriffe Bürger und bürgerschaftliches Engagement wirklich mit Leben erfüllt. Er hat mit seinem sozialen und kulturellen Einsatz schon seit Jahrzehnten die Solidarität und Gemeinsamkeit in der Region gefördert“, sagt Rainer Prachtl, Vorsitzender des Dreikönigsvereins. Jürgen Haase sei ein Vorbild, was sein Wirken im Sinne der Demokratie betrifft. Hinzu kommen seine Verdienste als Unternehmer. Zusammen mit seinem Geschäftspartner baute er Anfang der 1990er-Jahre das Hotel Garni Schlossgarten in Neustrelitz auf. Er schuf nicht nur sieben Arbeitsplätze, Haase organisiert auch regelmäßig Vorträge und Diskussionsrunden im „Gelben Gewölbe“. Der Vorschlag für Jürgen Haase wird von zahlreichen Bürgern und Parteien aus Neustrelitz unterstützt.

Der seit 1994 verliehene Siemerling-Sozialpreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Zudem erhalten die Geehrten die von dem Franziskanerpater Laurentius Englisch geschaffene Bronzeplastik „Das Lamm im offenen Buch“. Zuletzt wurde 2023 Reinhard Piechocki aus Kasnevitz auf Rügen für sein Engagement um die dörfliche Gemeinschaft geehrt.

Die Verleihung des Preises ist am 20. Juni in Neubrandenburg vorgesehen.

 

Andacht

An jedem 2. Mittwoch im Monat wurde bis 2020 eine Andacht in der Dreikönigskapelle des Dreikönigshospizes, Lindenstraße 12 in Neubrandenburg, gehalten. Geplant ist die Wiederaufnahme dieser Tradition im Frühjahr 2024.

Eingeladen sind Besucher des Hospizes, die Verwandte und Freunde begleitet haben, außerdem alle Kranken und Trauernden sowie die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des stationären und ambulanten Hospizes. Ebenso herzlich sind alle eingeladen, die zum Gebet und Erinnern kommen möchten. Die erste Andacht in der neuen Kapelle wurde vom Vorsitzenden des Dreikönigsvereins am 9. Oktober 2013 geleitet. Weitere Personen des öffentlichen Lebens und auch Vereinsmitglieder haben sich für diese Aufgabe zur Verfügung gestellt.