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Festredner beim Benefizabend 2012 war Joachim Gauck, ehemaliger Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen.
Philosophiert hat der Ehrengast in seinem Festvortrag vor allem über drei Begriffe: Angst, Verantwortung und Freiheit. Ob Schweine- oder Hühnergrippe, Joachim Gauck versteht nicht, woher die große Ängstlichkeit der Menschen kommt. Dabei gehe es dieser Nation doch gut, ohne Krieg und mit großer sozialer Absicherung. Anstelle „Trauergesänge einer übersättigten Gesellschaft anzustimmen“, ermuntert er jeden, zu sagen: „Ich bin ein Bürger und packe das an“.
Die Voraussetzungen für eine echte Bürgergesellschaft in Deutschland sind nach Ansicht von Joachim Gauck im Osten nicht schlechter als in den alten Bundesländern.
Für Gauck ist die Freiheit der Menschen mit einem Begriff gleichzusetzen: Verantwortung. Groß ist sein Lob an diesem Abend für die Arbeit des Dreikönigsvereins und für den Vorsitzenden Rainer Prachtl, „ein Typ, den man sich ja backen müsste, wenn es ihn nicht schon gäbe“. Doch die Bewunderung richtet sich auch an dessen Frau. Denn: „Wo geholfen wird, ist es immer weiblich“. „Dieser imponierende Bürgerverein ist ein Vorbild für das ganze Bundesland.“ Auch erinnert sich Joachim Gauck an den Aufbruch 1989. „Es ist ein Wunder, dass das passiert und geglückt ist.“
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