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Die Heiligen Drei Könige
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Anbetung der Heiligen drei Könige

Sandro Boticelli, um 1475 - Uffizien

Die heiligen drei Könige

Von den Hl. Drei Königen hören wir erstmalig in der Kindheitsgeschichte Jesu (Mt 2, 1-12): der Besuch morgenländischer Magier beim Messiaskind. Ob mit den nach Jerusalem gekommenen „Weisen“ persische Priester oder babylonische Astrologen (Magier) gemeint sind, muss dahin gestellt bleiben. Ihre Heimat ist „ im Osten“ und kann Arabien, Mesopotamien, Babylonien und Persien sein. Nach den von ihnen mitgebrachten Geschenken, die sämtlich Kostbarkeiten Arabiens sind, zu urteilen, wären die Weisen in Arabien beheimatet. In der Anbetung der Magier erfüllen sich die messianischen Verheißungen über die Huldigung der Völker an den Gott Israels.

Auf die Dreizahl ”Drei Könige” wird wohl ausschließlich aus der Zahl ihrer Geschenke, Gold, Weihrauch, Myrrhe, geschlossen. Erst seit dem 6. Jh. werden als ihre Namen Melchior, Balthasar und Caspar (er gilt als dunkelhäutig) erwähnt. Sie werden auch als Vertreter Europas, Asiens und Afrikas betrachtet. Aus Mailand kamen ihre Gebeine 1164 nach Köln. 1248 war Baubeginn der den drei Königen geweihten gotischen Kathedrale, die erst 1880 vollendet wurde und den kostbaren Reliquienschrein beherbergt.

Zu den Geschenken: Die Kirchenväter sahen in den Geschenken ein Sinnbild des Königtums (Gold), der Gottheit (Weihrauch) und der Passion Jesu (Myrrhe).

 

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Die Heiligen Drei Könige

Die Botschaft: der Stern, der vor ihnen hingeht, den Weg weist. Die Verkündigung einer neuen Zeit – eines neuen Königs.

Sie kommen aus drei Richtungen, um den Gott des Himmels und der Erde anzubeten. Sie sind eilig, voller Hoffnung und Zuversicht, ihr Ziel zu erreichen.

Ein Glastriptychon von Werner Kothe, Bildhauer, Glasgestalter BVBK, Glashütte Annenwalde

Das Triptychon hat seinen Platz ge- funden im Verbindungstrakt vom Hospiz [siehe dort] zum Haupthaus.

In Jerusalem angekommen, wohin der Stern sie führte, in der Stadt die berufen ist, den Menschen, den Völkern den Weg zu Gott zu weisen, sehen sie den Stern nicht mehr. Macht und Gewalt beherrschen das Land.

Vor Herodes berichten sie von dem Stern – fragen nach dem neuen König der Juden. Er gibt ihnen den Auftrag nach dem neuen König zu suchen. Auch er will ihm huldigen, wie wir wissen, eine Lüge.

Sie ziehen aus Jerusalem und der Stern führt sie weiter.

Sie gehen auf hellen Wegen - sie verweigern sich dem Befehl des Herrschers zu melden, wo das Kind - der neue König - ist.

Sie erreichen ihr Ziel. Es strahlt, es ist das Licht, die Botschaft, die sie in ihre Länder mitnehmen sollen.

Für Werner Kothe ist es die Tafel mit der Hauptaussage: mit dieser Tat Leben zu retten. Heute sagen wir „Zivilcourage“ und wissen auch, wie viel Überwindung und Mut dazu gehören.

3 Fotos: Rudolf Klemke

 Der 6. Januar, der Dreikönigstag, ist ihr Tag, ein offizieller Feiertag in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt. In der Orthodoxen Kirche ist „Epiphanias“, so lautet die eigentliche Bezeichnung des Dreikönigstages, als Fest der Erscheinung des Herrn sogar das noch vor Ostern rangierende Fest im Kirchenkalender.

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                                              Aussendung der Sternsinger 2010 / 2011                                            Foto: Nordkurier

In der Weihnachtszeit, vorwiegend um den 6. Januar herum, besuchen die Sternsinger in Deutschland seit 1959 (in Neubran- denburg seit 1993) die Häuser und beschriften die Haustüren mit „20*C+M+B+11“, was zum einen eine Abkürzung für „Christus Mansionem Benedicat“ (Christus segne dieses Haus) ist und zum anderen für die Anfangsbuchstaben der Heiligen Drei Könige steht. Dabei bitten sie um eine Spende zur Abhilfe des Kinderelends in den verschiedensten Regionen der Erde.  (Die Sternsingeraktion in Neubrandenburg ergab im Jahr 2011/2012 eine Summe von  5.241,26 (2010/2011: 5.536,73) EURO). An mehreren Tagen besuchten 18 Sternsinger viele Familien.

Am Nachmittag des 6. Januar 2012 traten an Stelle der Sternsinger in Neubrandenburg Dreikönigssinger auf: Anlass ist die Übergabe eines Schecks mit dem Erlös des Benefizabends. Dieser Erlös wird für gemeinnützige Zwecke des Vereins verwendet. Neurdings treten die Dreikönigssinger auch an dem Benefizabend in der Stadthalle auf.

Sie möchten noch mehr oder “alles” erfahren, was im Zusammenhang mit den Heiligen Drei Königen steht?

Stöbern Sie unter www.heilige-dreikoenige.de.

Aktuelles finden Sie bei www.sternsinger.org.

letzte Aktualisierung dieser Seite am 15.01.2012

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