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Aktuelles
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Der Dreikönigsverein hat am 16.09.2011 rund eintausend Dinkel- und Mischbrote, nach dem Originalrezept Hildegard von Bingens von der Großbäckerei De Mäkelbörger gebacken und gespendet, verkauft. Die Benediktinerin aus Bingen, die in der katholischen Kirche als Heilige verehrt wird, starb am 17. September 1179. Der Vereinsvorsitzende Rainer Prachtl erklärte, er rechne mit Einnahmen von rund 2000 Euro, welche komplett an die Hospizstation in der Lindenstraße gehen. Der Verein plant einen Anbau, der ein Begegnungszentrum, ein Trauercafé und eine Kapelle beherbergt. Großabnehmer für diese Backwaren ist neben dem Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum, dem Pflegeheim Max Adrion, der Kommunalen Dienstleistungs- und Handelsgesellschaft, der Sparkasse, der Polizeiinspektion, dem Finanzamt, den Stadtwerken und dem Schulamt erstmals auch die Deutsche Rentenversicherung Nord.
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Ehrenamtliche Helfer bieten das Brot im Bethanien Center an
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Foto: Rudolf Klemke
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1. Brunnenfest des Dreikönigsvereins
Am 27. Mai 2011 fand das 1. Brunnenfest des Vereins statt. Nach der Einweihung des Dreikönigsbrunnens im Jahr 2009 sollen diese Brunnenfeste Tradition werden. „Mit dem Fest wollen wir uns bei den Menschen bedanken, die uns unterstützten, wir wollen aber auch der Menschen gedenken, die gemeinsam mit uns den letzten irdischen Weg gegangen sind“, sagte Rainer Prachtl, Vorsitzender des Drei- königsvereins.
Das Fest begann mit einem ökumenischen Gottesdienst und der Einweihung einer Skulptur „Der kleine König erklärt die Welt“ der süddeutschen Künstlerin Tamara Suhr durch Henry Tesch, Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur Meck- lenburg-Vorpommern. Es endete mit einem fröhlichen Beisammensein bei einem sommerlichen Essen und Trinken.
Die Einfachheit der Figur des knapp einen Meter großen Königs, der lässig eine Hand in der Hosentasche hat und balancierend auf einer Kugel in den Himmel schaut, entfalte auf den zweiten Blick eine geradezu poetische Kraft, interpretierte der Minister. Gerade an einem Ort wie diesem, an dem die Menschen den letzten Balanceakt ihres Lebens meistern, gebe ein Kunstwerk wie dieses Ruhe und Gelassenheit und ermögliche damit die Konzentration auf das Wesentliche: das Leben.
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Minister Henry Tesch bei seiner Festrede
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v.l.: OB Dr. Paul Krüger, Pfarrer J. Zehe, Künstlerin T. Suhr, Propst J. Albrecht, Minister H. Tesch, Stadtpräsident G. Rühs und R. Prachtl, Vorsitzender des Dreikönigsvereins
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2 Fotos: Bernd Lasdin
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Das Haus. Geborgenheit. Aus Gott kommend - nach Hause gehen. Ankommen.
Die Treppe. Im Leben manchmal hinauf, dann wieder hinab. Am Ende ein Blick in den weiten Horizont.
Die Brücke. Losgehen, ohne das Ziel zu erkennen. Der Bogen des Lebens schließt sich. Pastor J. Albrecht
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Der Brunnen. Eine Allegorie des Lebens. Die Symbole korrespondieren jeweils gegenüberliegend miteinander.
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„Findlinge“ zeigen gemalte Lebensfreude im Hospiz
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Elise Borkowski (l.) von den „Findlingen“ sucht mit Hospizleiterin Regina Prachtl mögliche Bilder für die Ausstellung aus.
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Ein Hospiz und Lebensfreude müssen sich nicht ausschließen – das beweist eine neue Ausstellung, die seit Dezember 2010 im Hospiz in der Lindenstraße zu sehen ist. Die „Findlinge“, eine kunstbeflissene Gruppe neun Neubrandenburger Pädagoginnen im Ruhestand, haben dafür 33 Bilder zur Verfügung gestellt, die derzeit in den Fluren der Einrichtung des Viertorestädter Dreikönigsvereins ausgestellt sind. Die Motive der Kunstwerke sind ebenso vielfältig wie die verwendeten Techniken der malenden Damen. Sowohl Motive aus der Natur – beispielsweise Blumenstillleben oder charakteristische Landschaften der Region – als auch Ortsansichten von Neubrandenburg oder Tierporträts sind zu sehen, die entweder als Aquarell, Acryl- und Ölbild oder auch als Linolschnitt umgesetzt wurden. Zustande kam die Exposition über die Vermittlung einer Hospizmitarbeiterin, die Kontakt zu den „Findlingen“ hat und das Vorhaben mit anregte. Dass die lebensfrohen Motive zu einem Ort passen, der für die würdevolle Begleitung der Menschen auf ihrem letzten Weg gedacht ist, daran lässt Hospiz-Geschäftsführerin Regina Prachtl keinen Zweifel: „Es ist am Ende des Lebens nicht immer dunkel und traurig“, sagt sie. Die „Findlinge“ indes haben nicht zum ersten Mal einen Ort mit ihrer Kunst bereichert, an dem Menschen einen schweren Weg zu gehen haben. Text und Foto: S. Haerter
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Termine
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23.09.2011: Glaube und Gerechtigkeit Zur religiösen, politischen und wirtschaftlichen Situation in Argentinien. Ref.: Gerardo Vetter, Puerto Eldorado
Ort: Kath.Pfarrei, Gemeindesaal, Heidmühlenstraße 9, 17033 Neubrandenburg; Beginn: 19:30 Uhr
26.09.2011: Quellen des christlichen Humanismus Ref.: Dr. Martin Knechtges, Berlin
04.11.2011: Taufengel in Mecklenburg oder: Was trägt ein Engel drunter? Ref.: Sigrid Hagenguth, Schwerin
Ort: Kath.Pfarrei, Gemeindesaal, Heidmühlenstraße 9, 17033 Neubrandenburg; Beginn: 19:30 Uhr
07.11.2011: "Die Opferrolle - Der Islam und seine Inszenierung" Ref.: Klemens Ludwig, Tübingen
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Ort der Veranstaltungen:
Hotel am Ring, Große-Krauthöferstr. 1, 17033 Neubrandenburg
(Die Vorträge am 23.09. und 04.11. sind im Saal der Kath. Pfarrei)
Beginn ist um 19.30 Uhr
Verantwortlicher für den Gesprächskreis:
Geschäftsführer Markus Bitto: dreikoenigsverein@t-online.de und telefonisch unter 0395/58183-0 bzw. 0160 55 36 860
Die o.g. Referate werden angeboten vom Thomas-Morus- Bildungswerk Schwerin www.tmb-schwerin.de in Kooperation mit dem Dreikönigsverein Neubrandenburg e.V.
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Pressemitteilungen
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Joachim Gauck spricht beim Dreikönigstreffen am 6. Januar 2012
Neubrandenburg, 15.04.2011. Bereits heute kann der Vorsitzende des Neubrandenburger Dreikönigsvereins, Rainer Prachtl, den Festredner für das traditionelle Benefizessen zum Dreikönigstag am 6. Januar 2012 bekannt geben. Nachdem es bereits längere Kontakte mit Joachim Gauck gab, hat der erste Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheits- dienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) jetzt zugesagt. Damit ist es dem Dreiönigsverein nach Bundeskanzlerin Angela Merkel, die am 6. Januar 2010 zu Gast war, gelungen, eine weitere bundesweit prominente Per- sönlichkeit für einen Auftritt in der Viertorestadt zu gewinnen.
“Ich freue mich besonders über die Zusage von Joachim Gauck. Er ist nicht nur einer der besten Rhetoriker der Bundesrepublik, sondern nach der verlorenen Bundespräsidentenwahl im ver- gangenen Jahr auch zu Recht der Präsident der Herzen”, sagte Rainer Prachtl.
Joachim Gauck wurde 1940 in Rostock geboren. Er studierte Theologie und fungierte bis 1989 als Pastor in der Hansestadt. Zudem war er Mitglied im Neuen Forum. 1990 bis 2000 war er Beauftragter für die Stasi-Unterlagen, die Behörde wurde bald nach seiner Benennung als Gauck-Behörde bezeichnet. Seit 2003 ist er Vorsitzender des Vereins “Gegen Vergessen - für Demo- kratie”. 2009 erschien Joachim Gaucks Autobiographie “Winter im Sommer - Frühling im Herbst”.
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letzte Aktualisierung dieser Seite am 18.09.2011
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