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Aktuelles / Termine / Presse

Aktuelles

1. Brunnenfest des Dreikönigsvereins

Am 27. Mai 2011 fand, begleitet von einigen Regenschauern, das 1. Brunnenfest des Vereins statt. Nach der Einweihung des Dreikönigsbrunnens im Jahr 2009 sollen diese Brunnenfeste Tradition werden. „Mit dem Fest wollen wir uns bei den Menschen bedanken, die uns unterstützten, wir wollen aber auch der Menschen gedenken, die gemeinsam mit uns den letzten irdischen Weg gegangen sind“, sagte Rainer Prachtl, Vorsitzender des Dreikönigsvereins.

Das Fest begann mit einem ökumenischen Gottesdienst, einem  Grußwort des Oberbürgermeisters Dr. Paul Krüger und der Einweihung einer Skulptur „Der kleine König erklärt die Welt“ der süddeutschen Künstlerin Tamara Suhr durch Henry Tesch, zu diesem Zeitpunkt Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern. Es endete mit einem fröhlichen Beisammensein bei einem sommerlichen Essen und Trinken.

Die Einfachheit der Figur des knapp einen Meter großen Königs, der lässig eine Hand in der Hosentasche hat und balancierend auf einer Kugel in den Himmel schaut, entfalte auf den zweiten Blick eine geradezu poetische Kraft, interpretierte der Minister. Gerade an einem Ort wie diesem, an dem die Menschen den letzten Balanceakt ihres Lebens meistern, gebe ein Kunstwerk wie dieses Ruhe und Gelassenheit und ermögliche damit die Konzentration auf das Wesentliche: das Leben.

Brunnenfest 2011 Ministerrede

Minister Henry Tesch bei seiner Festrede

Brunnenfest 2011 Persönlichkeiten

v.l.: OB Dr. Paul Krüger, Pfarrer J. Zehe, Künstlerin T. Suhr, Propst J. Albrecht, Minister H. Tesch, Stadtpräsident G. Rühs und R. Prachtl, Vorsitzender des Dreikönigsvereins

2 Fotos: Bernd Lasdin

Brunnenfest 2011  Brunnen-Treppe
Brunnenfest 2011  Brunnen-Brücke
Brunnenfest 2011  Brunnen-Haus

Das Haus. Geborgenheit. Aus Gott kommend - nach Hause gehen. Ankommen.

Die Treppe. Im Leben manchmal hinauf, dann wieder hinab. Am Ende ein Blick in den weiten Horizont.

Die Brücke. Losgehen, ohne das Ziel zu erkennen. Der Bogen des Lebens schließt sich.                                              Pastor J. Albrecht

Der Brunnen. Eine Allegorie des Lebens. Die Symbole korrespondieren jeweils gegenüberliegend miteinander.

Brunnenfest 2011- Der kleine König erklärt die Welt

“Der kleine König erklärt die Welt”

4 Fotos: Rudolf Klemke

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„Findlinge“ zeigen gemalte Lebensfreude im Hospiz

HospizFindlinge

Elise Borkowski (l.) von den „Findlingen“ sucht mit der damaligen Hospizleiterin Regina Prachtl mögliche Bilder für die Ausstellung aus.                                                                                                          

Ein Hospiz und Lebensfreude müssen sich nicht ausschließen – das beweist eine neue Ausstellung, die seit Dezember 2010 im Hospiz in der Lindenstraße zu sehen ist. Die „Findlinge“, eine kunstbeflissene Gruppe neun Neubrandenburger Pädagoginnen im Ruhestand, haben dafür 33 Bilder zur Verfügung gestellt, die derzeit in den Fluren der Einrichtung des Viertorestädter Dreikönigsvereins ausgestellt sind. Die Motive der Kunstwerke sind ebenso vielfältig wie die verwendeten Techniken der malenden Damen. Sowohl Motive aus der Natur – beispielsweise Blumenstillleben oder charakteristische Landschaften der Region – als auch Ortsansichten von Neubrandenburg oder Tierporträts sind zu sehen, die entweder als Aquarell, Acryl- und Ölbild oder auch als Linolschnitt umgesetzt wurden. Zustande kam die Exposition über die Vermittlung einer Hospizmitarbeiterin, die Kontakt zu den „Findlingen“ hat und das Vorhaben mit anregte. Dass die lebensfrohen Motive zu einem Ort passen, der für die würdevolle Begleitung der Menschen auf ihrem letzten Weg gedacht ist, daran lässt Hospiz-Geschäftsführerin Regina Prachtl keinen Zweifel: „Es ist am Ende des Lebens nicht immer dunkel und traurig“, sagt sie. Die „Findlinge“ indes haben nicht zum ersten Mal einen Ort mit ihrer Kunst bereichert, an dem Menschen einen schweren Weg zu gehen haben.

Text und Foto: S. Haerter

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Termine

02.03.2012

Im Wartesaal zum Himmel - Die Lehre vom Fegefeuer
Ref.: Diakon Dr. Stephan Handy, Parchim

Ort: Kath. Pfarrei, Gemeindesaal, Heidmühlenstraße 9, 17033 Neubrandenburg; Beginn: 19.30 Uhr
 

Verantwortlicher für den Gesprächskreis:

Geschäftsführer Markus Bitto: dreikoenigsverein@t-online.de   und   telefonisch unter 0395/58183-0 bzw. 0160 55 36 860

Die o.g. Referate werden angeboten vom Thomas-Morus- Bildungswerk Schwerin www.tmb-schwerin.de in Kooperation mit dem Dreikönigsverein Neubrandenburg e.V.

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Pressemitteilungen

Feuerwehrmann und Vereinsaktivist teilen sich den Siemerling-Preis 2012

Neubrandenburg, 14.12.2011   Der von der Dreikönigs- Stiftung ausgeschriebene Siemerling-Sozialpreis 2012 geht an Andreas Elmer aus der Gemeinde Reddelich/Brodhagen sowie Eckhardt Meyer aus Sternberg. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung teilen sich zwei Menschen, die sich im besonderen für den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft verdient gemacht haben, sagte Rainer Prachtl, der Kuratoriumsvor- sitzende der Dreikönigs-Stiftung, am Mittwoch in Neu- brandenburg.

Andreas Elmer, 29 Jahre, engagiert sich schon seit Jahren in seiner Gemeinde Reddelich/Brodhagen unweit von Bad Doberan. Der Vater zweier Kinder ist als ehrenamtlicher Bürgermeister, als Chef des Festkomitees zur Vorbereitung des alljährlichen Dorffestes und als Vorsitzender des örtlichen Kulturvereins  immer dabei, wenn etwas los ist im Ort. Er steht für soziales Engagement, für die Verständigung zwischen alten und jungen Bürgern, Einheimischen und Migranten aus dem nahen Asylbewerberheim.

Eckhardt Meyer, 44 Jahre, ist bereits seit 25 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr von Sternberg, seit 2001 hat er die Funktion des Wehrführers inne. Meyer kämpft für seine Feuerwehr an vielen Fronten. Nicht nur für eine solide Ausbildung und die technische Ausstattung der Truppe, sondern auch für den Spielmannszug, der zu der Feuerwehr Sternberg gehört. Ihm ist es zu verdanken, dass die Kapelle trotz aller Nachwuchsprobleme heute noch musiziert.

Kuratoriumsvorsitzender Rainer Prachtl begrüßte die Ent- scheidung des Kuratoriums. Mit Andreas Elmer werde ein junger Mensch geehrt, der sich um die Dorfgemeinschaft verdient macht. „Der Siemerling-Preisträger Eckhardt Meyer steht stellvertretend für Tausende Feuerwehrleute in unserem Land, die sich ehrenamtlich für unsere Sicherheit einsetzen und dabei immer damit rechnen müssen, ihr Leben zu riskieren.“

Der Siemerling-Preis wird am 08.03.2012 um 18.00 Uhr im Neubrandenburger Lessing-Gymnasium verliehen. 1994 wurde der Preis erstmals ausgeschrieben, 2011 erhielt der ehemalige Landtagspräsident Hinrich Kuessner die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung, die durch die von dem Franziskanerpater Laurentius Englisch geschaffene Skulptur „Das Lamm im offenen Buch“ symbolisiert wird.

letzte Aktualisierung dieser Seite am 16.02.2012

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